Feuerbestattungen
Perleberg

WE DO IT GREEN!


Zitat:

Unternehmen werden künftig nur dann erfolgreich sein, wenn sie den Zusammenhang von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung, also Nachhaltigkeit, in seiner ganzen Tragweite verstehen und in konsequentes Handeln umsetzen.


(Quelle: Monika Bruckmann, Leiterin des UIB Umweltinstituts Bruckmann, Oktober 2009)

Klimaschutz hat Potenzial


Unser Weg in die Zukunft ist Klimafreundlich!

Als Betreiber eines Krematoriums ist es uns besonders wichtig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Klimaschutz bedeutet für uns, CO₂-Emissionen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen, sie zu verringern oder auch auszugleichen. Im Schwerpunkt arbeiten wir in den Bereichen Verbrennung, Mobilität und Geschäftsgebäude daran klimafreundlichere Wege einzuschlagen.


Was bedeutet das nun im Detail?

Unser Unternehmensgebäude

Den Strom für unser Geschäftsgebäude beziehen wir weitestgehend aus erneuerbaren Quellen. Gemäß Stromkennzeichnung unseres Energieanbieters besteht der bezogene Strom für unser Unternehmen zu 52,94 Prozent aus erneuerbaren Energien. Um den benötigten Bedarf an Strom möglichst mit emissionsfreiem Strom decken zu können, haben wir eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 26,4kWp (Kilowatt Peak) auf unserem Hallendach installiert.

Ein modernes Bürogebäude mit intelligenter Systematik zum energieeffizienten Heizen und Kühlen sorgt gleichzeitig für einen möglichst geringen Einsatz von Heizenergie.


Gibt es klimafreundliche Bestattungsarten?

Man unterscheidet zwischen Erd- und Feuerbestattungen.

Bei einer Erdbestattung gelangen verschiedene Schadstoffe wie medizinische Implantate, Medikamente, Quecksilber, synthetische Kunststoffe durch Textilien oder Sargbeigaben und Holzlacke ins Erdreich und verunreinigen Boden und Grundwasser.

Das Hauptproblem bei der Feuerbestattung ist neben dem hohen Energieeinsatz (Strom, Gas), die Entstehung von Emissionen durch den eigentlichen Verbrennungsprozess. Wird eine Urne aus Metall beigesetzt, gelangen außerdem auch bei der Feuerbestattung umweltschädigende Stoffe in den Boden und ins Grundwasser.


Modernste Technik in Bereich der Feuerbestattung

Feuerbestattungsanlagen unterliegen in Deutschland der Einhaltung der 27. Bundesimmissionsschutzverordnung, in welcher sehr enge Grenzwerte für Emissionen gesetzt sind.

Das Krematorium in Perleberg hat sich freiwillig und mit großem Aufwand dazu verpflichtet, diese Werte im Dienste unserer Umwelt noch erheblich zu unterschreiten. Mit den beiden Feuerbestattungsanlagen in Perleberg wird für Krematorien ein völlig neuer umwelttechnischer Standard eingeführt.

Unser Haus verfügt über zwei erweiterbare High-Tech Ofenanlagen der Firma IFZW GmbH aus Zwickau, welche die weltweit strengsten Umweltrichtlinien einhalten, bzw. weit unterschreiten.


Aktuller Stand der Technik im Krematorium Perleberg:

Anlage 1 Etagenofen Typ IFZW KE 400 (BJ 2003) – Vollständige Sanierung und Anpassung auf aktuellen Stand der Technik (2013)

Anlage 2 Etagenofen Typ IFZW KE 400 plus (BJ 2016)


Darauf achten wir!

Geschulte Mitarbeiter und eine hohe Auslastung der Anlage sparen nicht nur Energie, sondern auch CO2-Emissionen. Wir vermeiden somit einhäufiges Abkühlen und Aufheizen unserer Anlagen.


Sinnvolle Abwärmenutzung

Des Weiteren haben wir zur Verbesserung unserer Energiebilanz ein System zur Nutzung der Abwärme installiert. Sämtliche Einäscherungen werden unter Einhaltung der 27. Bundesimmissionsschutzverordnung durchgeführt. Diese besagt, dass Abgase den Ofen nur mit einer Temperatur von über 850 Grad Celsius verlassen dürfen. Um diese Abgase anschließend ordnungsgemäß filtern – und von den Schadstoffen befreien zu können, müssen diese Abgase vorerst abgekühlt werden. Dies erfolgt über ein Wärmtauscher -Glykol-Kühlsystem.

Aus diesem Glykol-Kühlsystem werden bei uns max. 250 KW thermische Energie ausgekoppelt und einem 12.000 Liter Wärmespeicher zugeführt. Die gewonnene Wärme wird zur Beheizung eines benachbarten 1.400 qm großen Gewächshauses genutzt.


We do it green!

So verbessern wir unsere Energiebilanz!

√ Einsatz modernster Verbrennungstechnik

√ Einsatz modernster Filtertechnik

√ Einsatz erneuerbarer Energien

√ Emissionsfreien Strom selbst produzieren

√ Nutzung der Abwärme

√ Auslastung der Anlagen

√ Verwendung biologisch abbaubarer Urnen

√ Komprimierung von Überführungsfahrten

√ Kurze Wege mit dem Fahrrad zurücklegen

√ Energieeffizientes Gebäudemanagement